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Recycling-ABC » Gartenabraum

Biogene Abfälle

(z.B. Speisereste, Rüstabfälle, Gartenabfälle, Grüngut)

Biogene Abfälle sind in aller Regel Abfälle aus Küchen, Gärten und von Grünflächen (Grüngut). Mengenmässig sind die biogenen Abfälle die grösste verwertbare Fraktion der Siedlungsabfälle. In einem Haushalt sind bis zu 30% aller anfallenden Abfälle biogene Abfälle, die vergärt oder kompostiert werden können.

Die Vergärung von biogenen Abfällen weist gegenüber der Verbrennung in Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) einige ökologische Vorteile auf. Die Kompostierung weist gegenüber der Vergärung und Verbrennung eine negative Energiebilanz auf, hat aber ökologisch positive Effekte durch den Kompost, der in Böden eingebracht werden kann. 

Durch die Vergärung oder Kompostierung von biologisch abbaubaren Abfällen können Energie in Form von Gas oder Kompost als Düngerersatz und Bodenverbesserer gewonnen werden. Falls die biogenen Abfälle in grossen Tanks vergoren werden, so kann neben Kompost auch der Energieträger Gas gewonnen werden. Diesen kann man dann als Strom, Wärme oder Treibstoff energetisch nutzen.

Wenn bei der Kompostierung das Holz separiert und einer Holzschnitzelheizung zugeführt wird, kann auch bei diesem System Energie gewonnen werden.


Bitte beachten – Was und was nicht?

Grüngut und Gartenabfälle sind am besten dezentral und möglichst nahe am Entstehungsort, also z.B. im eigenen Garten, zu kompostieren. Es gibt Gemeinden, die zur Förderung der dezentralen Kompostierung zusätzlich einen Häckseldienst anbieten.

Ist eine dezentrale Kompostierung nicht möglich, sollten biogene Abfälle separat gesammelt und in einer zentralen Anlage unter Ausschöpfung der enthaltenen Energie vergärt oder kompostiert werden.
In die kommunale Grüngutsammlung gehören grundsätzliche biologisch abbaubare Abfälle aus Garten und von Grünflächen sowie aus Küchen von Haushaltungen (Rüst- und Speiseabfälle).
Die Angebote der KEWY-Gemeinden im Bereich der Entsorgung biogener Abfälle sind unterschiedlich. Was in Ihrer Gemeinde genau entgegengenommen wird, entnehmen Sie dem Abfallmerkblatt oder erfahren Sie auf der Gemeindeverwaltung.
Produkte wie z.B. Katzensand oder Asche gehören nicht ins Grüngut sondern in den Kehricht.

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