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Recycling-ABC » Bauschutt

Bauabfälle

Mit Inkrafttreten der Abfallverordnung Anfang 2016 müssen Baubewilligungsgesuche Auskunft geben über die anfallenden Bauabfälle, deren Schadstoffbelastung sowie deren Entsorgung. Damit sollen Mensch und Umwelt, aber auch die Verwertung von Rückbaustoffen vor schädlichen Einwirkungen geschützt werden.

Beim Bau oder Rückbau von Bauwerken im Hoch- und Tiefbau fallen grosse Mengen verschiedener Materialien an. Werden Bauwerke konsequent und fachgerecht zurückgebaut, so fallen zum grösste Teil Stoffe mit mineralischem Ursprung an. Diese können nach einer Aufbereitung wieder als Baustoffe (Rohstoffe) eingesetzt werden. Diese Fraktion wird darum auch den Rückbaustoffen zugeordnet. So wird z.B. Beton- und Mischgranulat für die Herstellung von Beton eingesetzt und Asphaltgranulat für die Herstellung von Asphaltbelag. Der restliche Teil, die Bauabfälle, werden in Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) thermisch verwertet (verbrannt) oder auf Deponien abgelagert.

Bitte beachten – Was und was nicht?

Bauschutt ist der verwertbare, mineralische und mengenmässig wichtigste Teil der Materialien, die bei Bau- und Rückbauarbeiten anfallen. Dazu gehören beispielsweise Betonabbruch, Ziegel, Mauerabbruch und Strassenaufbruch (Beläge). Diese mineralischen Rückbaustoffe werden in die Fraktionen Ausbauasphalt, Strassenaufbruch, Betonaufbruch und Mischabbruch eingeteilt.

Bausperrgut sind Bauabfälle, die nicht dem Aushub, dem Bauschutt bzw. den Rückbaustoffen oder den Sonderabfällen zugeordnet werden können. Sie enthalten verschiedene Materialien wie Holz/Altholz, Metalle, Kunststoffe und wenige mineralische Anteile. Man kann Bausperrgut noch weiter aufteilen in verwertbare und nicht verwertbare Abfälle.

Auch beim Bau und Rückbau fallen Sonderabfälle an. Das sind Bauabfälle, die aufgrund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften eine besondere Gefahr für die Umwelt darstellen und deshalb speziell zu behandeln sind.

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