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Recycling-ABC » Altholz

Holz (Altholz)

Je nachdem in welcher Qualität Holz-Abfälle anfallen, ist die stoffliche oder energetische Verwertung möglich. Einige Holz-Abfälle sind als "andere kontrollpflichtige Abfälle" klassiert und dürfen nur an bewilligte Empfängerbetriebe weitergegeben werden.


Bitte beachten – Was und was nicht?

Holzabfälle werden in vier verschiedene Kategorien eingeteilt, die auch entsprechend verschieden verwertet werden:

Naturbelassenes Holz ist Holz aus dem Wald (stückiges Holz), das nicht behandelt ist sowie Sägemehl (nicht-stückiges Holz) aus Sägereien. Dieses Holz kann in einer Holzfeuerung (auch handbeschickte Öfen) verbrannt werden. Nicht-stückiges Holz darf aber nur in automatischen Feuerungsanlagen verbrannt werden. 

Restholz sind Produktionsabfälle (z.B. Spanplattenabschnitte, Hobelspäne etc.) aus holzverarbeitenden Betrieben oder aus der Industrie, Holzreste von Baustellen oder Gemische aus Restholz und naturbelassenem Holz. Dieses Holz muss in einer gewerblichen, messpflichtigen Restholzfeuerung verbrannt werden. Es gelten tiefere Emissionswerte als für naturbelassenes Holz.

Altholz sind Holzbauteile und Holzmaterialien aus Gebäuden (z.B. Balken, Täfer, Türen), Holzmöbel ohne Bezüge und Verbund mit anderen Materialien, hölzerne Verpackungen, Gemische aus Altholz und anderen Holzmaterialien ohne problematische Holzabfälle. Dieses Holz darf nur in Altholzfeuerungen, in Zementöfen oder in Kehrichtverbrennungsanlagen verbrannt werden. Nur diese Anlagen verfügen über die nötige Abgasreinigung.

Problematische Holzabfälle sind mit Holzschutzmittel behandelte oder druckimprägnierte Holz-Abfälle (z.B. Eisenbahnschwellen, Baum- und Rebpfähle, Zäune etc.), PVC-beschichtetes Holz und Gemische aus problematischen Holzabfällen und anderem Holz. Dieses Holz muss in Verbrennungsanlagen mit weitergehender Abluftreinigung (Kehrichtverbrennungsanlage, Biomassekraftwerk mit Rauchgasreinigung) oder in Zementwerken verbrannt werden.

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